Pfingsten 2026

 

Triumph, Teamgeist und Tradition: Das Pfingstturnier 2026 begeistert auf ganzer Linie

Vier Tage voller Adrenalin, Präzision und unvergesslicher Momente liegen hinter uns. Vom 22. bis zum 25. Mai verwandelte sich das Gelände der RFSG Langenleuba Niedersteinbach in den absoluten Hotspot des regionalen Reitsports. Das diesjährige Pfingstturnier bot nicht nur sportliche Höchstleistungen im Parcours, sondern auch ein Rahmenprogramm, das die besondere Verbindung zwischen Mensch und Pferd eindrucksvoll feierte.

Heimsiege und ein wahrer Schleifenregen

Das lange Wochenende verlangte Pferden und Reitern alles ab – und besonders der Gastgeber hatte allen Grund zum Jubeln. Die Reiterinnen und Reiter der RFSG Langenleuba-Niedersteinbach prägten das Turnier von Freitag bis Montag mit einer beeindruckenden Präsenz und ritten förmlich in einen wahren Schleifenregen.

Das absolute sportliche Highlight für den Verein lieferte Jennifer Barth ab: In der anspruchsvollen Punktespringprüfung der Klasse M** ritt sie auf Daja D’or zum grandiosen Sieg und holte sich mit rasanten 55,38 Sekunden die volle Punktzahl. Auch ihr zweites Pferd Mary Blue 5 konnte sie in dieser schweren Prüfung platzieren. Ihre starke Form bewies sie bereits am Eröffnungstag, als sie mit dem Nachwuchspferd Usima WH den 1. Platz (Clear-Round) in der Springpferdeprüfung Kl. A holte und sich eine weitere Platzierung in der Klasse L sicherte.

Doch nicht nur in den schweren Klassen, auch in den A- und L-Bereichen zeigten die Vereinsmitglieder durchweg Spitzenleistungen. Am Samstag glänzte Myleen Rohde mit Irish Coffee 35 und erkämpfte sich einen hervorragenden 2. Platz in der Amateur-Springprüfung Kl. A*, gefolgt von einem 9. Rang im Stilspringen. Auch Silja Schwitzky zeigte Nervenstärke: Sie platzierte sich am Samstag mit Augenstern in der Amateur-Springprüfung Kl. A* und legte am Sonntag mit Looney BR in der Punktespringprüfung Kl. A (Rang 7) direkt nach.

In den anspruchsvollen Zwei-Phasen- und Punktespringen am Sonntag und Montag rissen die Heimerfolge nicht ab. Nicolas Lechner ritt auf Lifetime 17 einen starken 4. Platz in der Punktespringprüfung Kl. A nach Hause und sprang in der Zwei-Phasen-Springprüfung Kl. L souverän auf Rang 8. In derselben L-Prüfung lenkte Christoph Emmerich seinen Robert Balboa zielsicher auf den 10. Platz. Weitere hochverdiente Platzierungen in stark besetzten L-Feldern sicherten sich zudem Thomas Berger (World Star 13), Johannes Bachmann (Covergirl 21) und Marie-Helen Wolf (Ascando).

Bei all dem Jubel über die eigenen Erfolge boten auch die Gastreiter der umliegenden Vereine hochkarätigen Spitzensport. So triumphierte beispielsweise Ellen Kölz (PSV Leisnig e.V.) in der Zwei-Phasen-Springprüfung Kl. M*, während Maksymilian Krüger (RV Hohburger Schweiz e.V.) auf Don Diaro die Punktespringprüfung Kl. L für sich entschied.

Das Barrierenspringen war das Highlight am Sonntag. Hochkarätig besetzt und unter dem Beifall des Publikums wurden die Stangen bis auf die finale Höhe von 1.95m gelegt. Leider war das dann doch zu viel. Dennoch ein verdienter Sieg für Lea Hohmann und ihren Schimmelhengst Daghestani. Den zweiten Platz teilten sich Matthias Tanz und seine 19-jährige Stute Zigeunerin sowie Michael Kölz und Diamanten Elli. Tolle Leistungen zeigten auch Hardi Hechtner mit Canterville und Benno Schlegel mit Lesa. Martin Wittig platzierte sich und Louis Vitton ebenfalls.

Lea Hohmann und Daghestani zusammen mit dem Sponsor der Prüfung – AMB Automobile

Der große Preis ist der Höhepunkt der vier Turniertage und war in diesem Jahr auch wieder hochkarätig besetzt. Die Sponsoren der Springprüfung waren das Autohaus Liebhaber und die Pumpenprofi GmbH aus Limbach-Oberfrohna. 14 Paare hatten für die Springprüfung der Klasse S** gemeldet, darunter auch die Vorjahressiegering Laura Schoechert mit Camil. Laura lieferte mit beiden Pferden sehenswerte Runden, hatte jedoch jeweils  einen Abwurf im Umlauf. Dennoch dominierten die Frauen an diesem Tag. Neben Ellen Kölz mit Coco Beach und Lea Lohmann mit Daghestani gelang auch Fabienne Bender auf Uncle Sam eine phantastische Runde. Die drei Amazonen qualifizierten sich direkt für die Siegerrunde. Diese wurde durch Michael Kölz und Chacoons Rubin vervollständigt. Nur Lea Lohmann und Fabienne Bender blieben im Umlauf ohne Fehler. Fabienne war allerdings knapp zwei Sekunden schneller und sicherte sich mit Uncle Sam den Sieg. Wir gratulieren herzlich! 

Gänsehautmomente im Showprogramm

Ein absoluter Publikumsmagnet waren neben den regulären Wettkämpfen die liebevoll inszenierten Schaubilder, die den Facettenreichtum der Arbeit mit Pferden zeigten. Die Springquadrille der RFSG Langenleuba-Niedersteinbach sorgte für große Begeisterung auf den Rängen und spiegelte den starken Zusammenhalt des Vereins wider.

Für pure Emotionen sorgten die Meusener Pferdefreunde mit ihrem wunderschönen Schaubild „König der Löwen“, das die Zuschauer förmlich in seinen Bann zog. Tolle Kostüme und eine wunderbare Choreografie verzauberten die Zuschauer.

Auch die temporeiche und mitreißende Darbietung des Ponyvereins Röhrsdorf wurde vom Publikum mit donnerndem Applaus bedacht. Einen faszinierenden Kontrast zum klassischen Turniersport bot  Familie Oelsner: Sie brachte dem  Publikum die traditionelle, von tiefer Vertrauensarbeit geprägte Kunst des Holzrückens näher. 

 

Im Rahmen der Veranstaltung wurde Casanova, der langjährige Begleiter und Erfolgsgarant von Jenny Barth aus dem aktiven Turniersport verabschiedet. Ein sichtlich emotionaler Moment, nicht nur für Jenny und Casanova’s Besitzer – Renè Lindner. Wir wünschen Casi noch viele Jahre bei bester Gesundheit und danken den Dreien für spannende Ritte sowie die damit verbundenen Erfolge und begleiten Casanova auf der letzten Runde mit viel Applaus.

Ein Fest der Gemeinschaft

Ein Turnier dieser Größenordnung lebt nicht nur von den sportlichen Leistungen. Es ist der unermüdliche Einsatz unzähliger Helfer im Hintergrund, der das Event erst möglich gemacht hat. Ohne unsere treuen Sponsoren wäre ein Turnier dieser Größenordnung nicht denkbar!

Ein herzliches Dankeschön geht an das gesamte Organisationsteam, an alle Sponsoren, Teilnehmer und natürlich an die Zuschauer, die dieses Wochenende zu einem echten Highlight des Jahres gemacht haben. Unser Dank gilt auch den Richtern und Parcours-Verantwortlichen sowie den Sprechern, dem Team von Rimondo und allen anderen großartigen Unterstützern!

Die Messlatte für die Zukunft liegt hoch – und wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Mal, wenn es in Langenleuba Niedersteinbach wieder heißt: Start frei!

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